The Nepal 2011 Expedition
Die Nepal-2011-Expedition

Die erste diesjährige Expedition bringt uns in den Nationalpark um den Berg mit dem für uns, Europäer, schwer aussprechbaren Namen Kangchendzönga. Für eine bessere geographische Lokalisierung können die Namen der Städte wie Darjeeling oder Ilam behilflich sein. Teeliebhaber wissen es schon, aber neben den weltberühmten Teesträuchern wächst über die Hügellandschaft die erstaunliche Szenerie des Himalaya-Gebirges. Die Ostgrenze von Nepal mit dem indischen Bundesstaat Sikkim ist reich an Vegetation. Das ist nicht zu verwundern, der dichte Urwald, der bis in die Höhe von viertausend Metern über dem Meer reicht, stellt für die wassergetränkte Wolken vom Golf von Bengalen die erste Pufferzone dar. Sobalt die Grünfläche mit der steigenden Seehöhe verschwindet, befinden wir uns nur im Königreich der Berge und der Gletscher. Der Kangchendzönga, oder kurz Kangcha genannt, ist mit seiner Höhe von 8586 m der dritthöchste Berg der Welt und gab seinen Namen der ganzen Umgebung. Dieses Massiv ragt wie ein Gaukelbild aus der Umgegend noch viertausend Meter hervor und ist mit weiteren wunderbaren Bergen umringt.

Mein diesjähriges Ziel ist ein naher Nachbar von Kangchendzönga, der mit diesem Berg den Yalung-Gletscher gemeinsam hat. Der Berg ist nicht so berühmt und steht im Schatten des riesigen Achttausenders, trotzdem für ein Bergsteigerherz geht es um eine logische Fortsetzung im Öffnen neuer Richtungen, die mit einem einzigartigen ungefälschten Abenteuer verbunden ist.
Talung 7349m/NO-Pfeiler

Unter diesem Berg stand ich schon zusammen mit Tomáš Rinn im Jahre 2004. Damals endete unser Versuch am nordwestlichen Pfeiler wegen meiner erfrorenen Zehen erfolglos. Dieses Jahr ist im Zeichen der Rückkehr zu der begonnenen Arbeit. Der Pfeiler erhebt sich vom Gletscher mit einer Überhöhung von fast zwei Kilometern bis zum Gipfel. Mein Kletterpartner ist Zdeněk Hrubý. Das Ziel hat sich nicht geändert – die begonnene Erstbegehung vollenden, und zwar im leichten Stil in Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Trend des Alpinkletterns. Termine: 13.04. – 02.06.2011.
Zusammenfassung:
Weil es sich um ein völlig außergewöhnliches Ereignis handelt, mit dem sich keine der in der Tschechischen Republik dieses Jahr geplanten Hochgebirgsexpeditionen messen kann, erlaube ich mir, ohne Übertreibung zu behaupten, dass wir das Interesse der Medien wie in vorherigen Jahren erwecken werden.
Warum...? Wegen der Möglichkeit, den Lesern/Zuschauern/Zuhörern ein ungewöhnliches Abenteuer von einem Ort, auf den noch kein Mensch seinen Fuß setzen konnte, anzubieten. Ein weiteres Für ist die Leichtigkeit der Expedition, die nur zwei Teilnehmer hat, im Vergleich mit der Starrheit der vielköpfigen Expeditionen. Wegen der eleganten Aufstiegslinie und dem sportlichen Stil, den wir benutzen wollen. Falls wir den Aufstieg erfolgreich beenden, wird dieser Erfolg die Grenzen der Tschechischen Republik deutlich übersteigen.
Medienauftritte:
- Drehen von Filmmaterial (dient als Hintergrund für Diskussionssendungen im Fernsehen bzw. für Bildung eines Filmdokuments und als Hintergrund für Vorlesungen)
- Artikelschreiben (Fachzeitschriften, Webseiten, Lifestyle-Magazine, Tageszeitungen)
- Interviews im Rundfunk
- Pressekonferenzen vor und nach der Expedition
- öffentliche Vorlesungen (etwa 40x jährlich, große Festspiele eingerechnet)
Teilnehmer:
Marek Holeček *1974

- Mitglied des Bergsteiger-Repräsentationsteams der Tschechischen Republik seit dem Jahre 1997
- 6x Preis „Aufstieg des Jahres“ des Tschechischen Bergsteigerverbands
- Teilnehmer an 20 Expeditionen nach Hochgebirge in Asien und Südamerika
- viele Erstbegehungen, die in prestigereichen ausländischen Jahrbüchern eingetragen sind
- mehr auf www.marekholecek.cz
Zdeněk Hrubý *1956

- Leiter von vielen Expeditionen, Everest und K2 eingerechnet
- viele Aufstiege in beiden Teilen Amerikas, Europa, Asien, Afrika und Antarktis
- Aufstiege auf acht Achttausender, immer ohne Flaschensauerstoff
- 4x Preis „Aufstieg des Jahres“ des Tschechischen Bergsteigerverbands
- mehrmaliger Sieger und Meister der Tschechischen Republik im 24-Stunden-Skilauf
- Vorsitzender des Tschechischen Bergsteigerverbands
- Besitzer des Fair-Play-Preises
